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Das LAG Hamm hat die fehlende Zustimmung des Betriebsrates des Rosalie-Adler-Zentrums zur fristlosen Kündigung seiner stellvertretenden Vorsitzenden, Sabine Kleemann, nicht ersetzt. Mehr dazu unter "Aktuelles"....

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  • Sabine Kleemann bleibt!
Datum:30.08.2016 - 15:38
Autor: Admin
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Das Landesarbeitsgericht hat die Beschwerde des AWO-Bezirks Westliches Westfalen e.V. gegen das Urteil des Bochumer Arbeitsgerichts abgewiesen und keine Beschwerde vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt zugelassen. Bekanntlich hatte das Arbeitsgericht Bochum es abgelehnt, die fehlende Zustimmung des Betriebsrates zu ersetzen.

Das Landesarbeitsgericht hat dem Arbeitgeber vorgehalten, zu wenig zur Prüfung des Sachverhaltes im Zusammenhang mit der Trauerkarte gegen die Wohnbereichsleiterin von Sabine Kleemann getan zu haben. Auf die Frage des Arbeitsgerichtes, warum die AWO – obwohl jede Person an das entsprechende Postfach gelangen konnte, um dort einen Brief einzuwerfen – ausgerechnet die Betriebsrätin Sabine Kleemann als Täterin verdächtigt und vor allem von ihr Schriftproben genommen hatte, reagierte die Personalleiterin mit Ausflüchten. Ernsthafte und neue Hinweise, die eine Schriftprobe als letzten Beweis gerechtfertigt hätten, wurden vom AWO-Bezirk nicht vorgetragen. Der Richter des LAG Hamm brachte die Zweifel, ob die Verdachtsmomente gegen Sabine Kleemann groß genug seien, auf den Punkt: Hätte man von allen am Wochenende anwesenden Beschäftigten eine Schriftprobe genommen, wäre es nicht ausgeschlossen gewesen, dass die Bewertung des Schriftgutachtens „hohe Wahrscheinlichkeit“ auf mehrere Beschäftigte zugetroffen hätte.
Entlarvend war auch die Reaktion auf die Frage des Richters, ob die AWO an ein milderes Mittel gedacht habe, um die vermeintlichen Konflikte im Rosalie-Adler-Zentrum zu lösen. Lediglich als Beispiele nannte er eine Abmahnung oder eine Versetzung von Sabine Kleemann in ein anderes Seniorenzentrum. Der Rechtsanwalt der AWO lehnte solche Überlegungen ab. Damit wurde offensichtlich, worum es in dieser Auseinandersetzung tatsächlich ging.

Ca. 40 Kolleginnen und Kollegen hatten sich vor Beginn des Gerichtsprozesses vor dem Gebäude des LAG Hamm versammelt, um ihre Solidarität zu demonstrieren (siehe Foto in der Bildergalerie). Das „Goldene Buch der Solidarität“ füllte sich mit offiziellen und auch ganz persönlichen Solidaritätserklärungen. Das WDR-Fernsehstudio aus Essen drehte fleißig das Geschehen vor dem Gebäude des Landesarbeitsgerichtes und führte Interviews im Gebäude durch.

 

Download der öffentlichen Berichterstattung....



  • solidarische Aktion zu Sabine Kleemann am 30. August
Datum:22.08.2016 - 13:14
Autor: Admin
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Sabine Kleemann arbeitet als Pflegefachkraft im Rosalie-Adler-Zentrum des AWO-Bezirks Westliches Westfalen e.V. und vertritt kämpferisch die Interessen der Beschäftigten als Betriebsrätin, Schwerbehindertenvertrauensperson und Gewerkschafterin. Beschäftigte aus AWO-Unternehmen in NRW, die z.B. an dem zentralen Warnstreik vom 10.10.2014 in Bochum teilgenommen haben, dürften sich noch an sie erinnern (siehe Fotos).

Nun will ihr der Arbeitgeber, der AWO-Bezirk Westliches Westfalen, mit zweifelhaften und fragwürdigen Verdächtigungen die fristlose Kündigung aushändigen. Weil der Betriebsrat mit einer deutlichen Stellungnahme seine Zustimmung verweigert hatte,  will sich die AWO die fehlende Zustimmung von den Arbeitsgerichten ersetzen lassen. Da das in der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht Bochum nicht gelungen ist, hat die AWO Berufung eingelegt. Am Dienstag, den 30.08.2016, wird die Angelegenheit vor dem Landesarbeitsgericht in Hamm verhandelt.

Die Gewerkschaft ver.di ruft öffentlich für diesen Tag ab 08:30 Uhr zur Solidarität mit Sabine Kleemann auf (siehe Aufruf).

Wer hier eine Solidaritätserklärung überreichen will oder sich persönlich und sichtbar mit Sabine Kleemann solidarisieren will, kann sich in dem „Goldenen Buch der Solidarität“ verewigen und anschließend der Verhandlung im Saal 5 beiwohnen.



  • Schulung von aktiven ver.di-Mitgliedern
Datum:09.08.2016 - 08:47
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Die Gewerkschaft ver.di bietet in Vorbereitung auf die kommende Tarifrunde ihren aktiven Mitglieder in AWO-Unternehmen in NRW die Schulung "Aktiv für Demokratie im Betrieb" an. Hierfür werden fünf regionale Termine angeboten:
Lennestadt im Sauerland am 20.09.2016,
Düsseldorf am Niederrhein am 27.09.2016,
Köln am Mittelrhein am 28.09.2016,
Bochum im Ruhrgebiet am 04.10.2016 und
Bielefeld in Ostwestfalen am 26.10.2016.

Die Anmeldungen können ab sofort erfolgen. In begründeten Ausnahmefällen besteht für Mitglieder die Möglichkeit, in einer anderen Region an der Schulung teilzunehmen.

Ausschreibung des DGB-Bildungswerks mit Anmeldeformular....

 



  • monatliche Erzieher(innen)-Zulage ab 01.01.2016
Datum:21.06.2016 - 08:41
Autor: Admin
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Seit dem 25.05.2016 ist der Änderungstarifvertrag über die Zulage für Erzieher und Erzieherinnen von beiden Tarifparteien unterschrieben. Danach erhalten folgende Beschäftigte rückwirkend ab dem 01.01.2016 unter folgenden Bedingungen eine monatliche Zulage in folgender Höhe:

- Erzieher/innen, die ab dem 01.01.2008 mit der Entgeltgruppe 6 eingestellt worden und als Fachkräfte in einer KiBiz-finanzieren Einrichtung beschäftigt sind, erhalten eine Zulage in Höhe von 130 €.

- Auch die Erzieher/innen, die schon vor dem 01.01.2008 in einem AWO-Unternehmen tätig waren, aber erst nach dem 31.12.2007 als Fachkräfte eingesetzt und in Entgeltgruppe 6 eingruppiert wurden, erhalten jetzt ebenfalls die Zulage in Höhe von 130 €.

- Erzieher/innen, die nicht in einer KiBiz-finanzierten Einrichtung beschäftigt sind (z.B. in Wohnheimen für behinderte Menschen) und in der Entgeltgruppe 6 eingruppiert sind, erhalten eine Zulage in Höhe von 65 €. Diese Zulage wird ab dem 01.01.2017 auf 130 € erhöht.

Als Erzieher/in gelten auch diejenigen Beschäftigten, die zwar als Erzieher/in tätig sind, aber nicht über eine entsprechende staatliche Anerkennung verfügen (sogenannte "sonstige Angestellte", die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben).

Die AWO hat sich in den Tarifverhandlungen aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten bis zuletzt einer Gleichstellung von Erzieher/innen, die im Rahmen der Schulbetreuung (OGS-Bereich) tätig sind, verweigert. Um diesen Mangel in Zukunft beheben zu können, sollten diese Beschäftigten die Gewerkschaft ver.di durch eine Mitgliedschaft stärken und sich noch mehr an den zukünftigen Tarifauseinandersetzungen beteiligen.



  • Wenn mein Kind erkrankt...
Datum:20.04.2016 - 14:16
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Beschäftigte mit Kindern haben es nicht immer leicht, sowohl ihre arbeitsrechtlichen als auch ihre persönlichen Pflichten unter einen Hut zu kriegen. Das wird vor allem bei der Erkrankung eines Kindes offensichtlich. Gesetzliche und tarifliche Regelungen sollen jedoch eine sog. Pflichtenkollision vermeiden helfen.
Der Konzernbetriebsrat des AWO-Bezirks Westliches Westfalen hat jüngst ein Info „Mein Kind ist krank! ‚Kinderkrankengeld‘ und/oder Arbeitsbefreiung“ herausgegeben, dass die Bedingungen und Möglichkeiten von Beschäftigten beschreibt, deren Kind plötzlich erkrankt ist. Das Info gibt Antwort auf die unterschiedlichsten Fälle, die Betriebsräten in der Praxis begegnen können. Je differenzierter die Bedingungen sind, desto länger ist eine solche Information und umso unverständlicher kann die Information unter Umständen beim Leser rüberkommen. Deshalb scheut Euch nicht, offene Fragen über das Kontaktformular an uns zu richten.

Download des KBR-Infos 1/2016....

Download eines Formulars zur Beantragung von Arbeitsbefreiung und Entgeltfortzahlung....






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1. aktuelleEntgelte.pdf (47431)
2. Entgeltordnung.pdf (33834)
3. Umkleiden.pdf (11966)
4. Krankengeldzuschuss.pdf (9089)
5. Haftung.pdf (7809)