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der Tarifrunde:

53
Am 09.01.2017 fand in Düsseldorf die zweite Tarifverhandlung statt. Zu den Ergebnissen siehe unter "Aktuelles"....

Neuigkeiten

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  • Arbeitgeber komplettieren ihr Tarifangebot
Datum:10.01.2017 - 09:50
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Am Montag, den 09.01.2017, fand in Düsseldorf die 2. Verhandlung im Rahmen der Tarifrunde 2017 für die Unternehmen der AWO in NRW statt. Gleich zu Beginn vervollständigten sie ihr Tarifangebot aus der 1. Verhandlung mit einer neuen Entgeltstruktur und einer neuen Entgelttabelle, die neue Entgeltbeträge beinhaltet, für die pädagogischen Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen. Entsprechende "K-Tabellen" für 2017 und 2018 legte die Arbeitgeberseite der Verhandlungskommission von ver.di auf den Tisch. Damit kam auch die Diskussion um die im TV AWO NRW geforderten Verhandlungen für eine neue Entgeltordnung auf den Tisch.
Ansonsten blieb es bei dem Tarifangebot der 1. Verhandlung, in dem weder die ver.di-Tage, noch die Abschaffung der sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisse, noch ein Sockelbetrag als soziale Komponente Bestandteil des Angebotes waren.
Die ver.di-Tarifkommission wird die Ergebnisse der 2. Verhandlung am Montag, den 16.01.2017, einschätzen und die 3. Verhandlung am 13. Februar 2017 in Dortmund vorbereiten.

Download der Schnellmeldung der Verhandlungskommission zu den Ergebnissen der 2. Verhandlung....

K-Tabellen der Arbeitgeber für die pädagogischen Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen....

Download der Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft der AWO in NRW...

 



  • Vorfeiertage sind keine Feiertage
Datum:27.12.2016 - 22:48
Autor: Admin
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Weihnachten und Silvester sind die einzigen Vorfeiertage im Jahr. Vorfeiertage sind tarifrechtlich betrachtet keine Feiertage. Denn für Vorfeiertage gelten andere Ausgleichsregelungen als für Feiertage.
Die Vorfeiertage fallen im alten Jahr 2016 auf einen Samstag.
 Beschäftigte, die innerhalb eines Jahres faktisch an jedem Tag einer Woche arbeiten, erhalten - anders als bei den Feiertagen - für den 24.12.2016 und den 31.12.2016 trotzdem eine Arbeitszeitverkürzung oder einen Freizeitausgleich. Anders allerdings als bei den Feiertagen wird bei diesen zwischen denen unterschieden, die frei haben, und denen, die arbeiten müssen.
Diejenigen, deren freier Tag auf den Vorfeiertag fällt, erhalten nämlich in der Woche, in der der Vorfeiertag liegt, eine Arbeitszeitverkürzung in Höhe der Stunden, die sie hätten arbeiten müssen, wenn sie kein Frei gehabt hätten. Die Verkürzung der regelmäßigen Arbeitszeit ist in der entsprechenden Woche i.d.R. durch einen zusätzlichen freien Tag im Rahmendienstplan (in der Regel die erste Zeile eines Dienstplanes) einzuplanen. Da nicht alle in der entsprechenden Woche frei kriegen können, wird ihnen (i.d.R. in der zweiten Zeile des Dienstplanes) ein Dienst eingetragen, so dass sie in der entsprechenden Woche mehr arbeiten, als sie hätten arbeiten müssen. Am Ende der Woche werden daraus Mehrarbeits- oder Überstunden, die innerhalb einer Frist von vier Wochen bzw. innerhalb eines Kalendermonats durch Freizeit wieder ausgeglichen werden müssen. Ist auch das nicht möglich, sind diese Stunden zwingend zu bezahlen oder - soweit vorhanden - auf Wunsch des Beschäftigten auf ein Arbeitszeitkonto zu buchen.
Diejenigen, die am 24.12.2016 bzw. am 31.12.2016 nicht dienstplanmäßig frei haben sondern arbeiten, müssen bis zum Ende der folgenden drei Monate zwingend einen Freizeitausgleich erhalten. Eine Auszahlung ist nicht vorgesehen.
Alle anderen Beschäftigten, die an den genannten Vorfeiertagen arbeiten müssen (z.B. Wochenendkräfte) erhalten ebenfalls einen Freizeitausgleich innerhalb der folgenden drei Monate. Eine Arbeitszeitverkürzung ist für diese Beschäftigten nicht vorgesehen, wenn sie am 24.12.2016 bzw. am 31.12.2016 frei haben.

Im neuen Jahr 2017 fallen Heiligabend und Sylvester auf einen Sonntag. Dafür gibt es für keinen Beschäftigten zusätzliche Freizeit.

Bei Feiertagen wird - anders als bei den Vorfeiertagen - zwischen denjenigen Beschäftigten unterschieden, die Schicht- oder Wechselschichtdienste an allen Tagen einer Woche [über das ganze Jahr betrachtet] leisten und denjenigen Beschäftigten, die nur in einer Schicht oder an festen Tagen einer Woche tätig sind.
Schicht- und Wechselschichtdienstleisten erhalten für jeden Feiertag, der auf einen Wochentag fällt (Montag bis Freitag) eine Arbeitszeitverkürzung in Höhe von einem Fünftel ihrer individuellen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.
Die anderen Beschäftigten erhalten für jeden Feiertag, der auf einen Werktag
(Montag bis Samstag) fällt und an dem sie arbeiten müssen, innerhalb der folgenden drei Monate einen freien Tag. Anders als bei den Vorfeiertagen ist die Frist nicht zwingend.  Wird in den folgenden drei Monaten kein Freizeitausgleich gewährt, sind die Stunden zu bezahlen oder  - soweit vorhanden - auf Wunsch des Beschäftigten auf ein Arbeitszeitkonto zu buchen.

Wohl und Wehe für diejenigen Beschäftigten, die für die Dienstplanung zuständig sind.  ;-)

Ausgleichsregelungen für Feiertage und Vorfeiertage 2017....

Ausgleichsregelungen für Feiertage und Vorfeiertage 2016....



  • Seminare zum TV AWO NRW und zur Eingruppierung im Neuen Jahr
Datum:27.12.2016 - 20:20
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Die Gewerkschaft ver.di bietet - wie in jedem Jahr, so auch im Neuen Jahr - betrieblichen Interessensvertretungen in AWO-Unternehmen mehrere interessante Seminare in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk NRW an.

Für neugewählte Interessensvertreter/innen wird ein 5-tägiges und für erfahrene Mitglieder von Interessensvertretungen ein 3-tägiges Seminar zum Tarifvertrag der AWO in NRW durchgeführt.

Zusätzlich wird das Angebot eines 5-tägigen Seminars zum aktuellen Eingruppierungsrecht unterbreitet.

Download der Ausschreibungen für Seminare zum TV AWO NRW und zum Eingruppierungsrecht....



  • AWO-Arbeitgeber unterbreiten Angebot schon in 1. Verhandlung
Datum:30.11.2016 - 22:03
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt in NRW am 29.11.2016 in Köln legten die Arbeitgeber ein erstes Angebot zum Entgelt vor und boten damit die Basis für weitere Verhandlungen.  Einen Sockel lehnten sie hierbei allerdings ab.
Auf Ablehnung stießen bei den Arbeitgebern auch die ver.di-Forderungen zur Abschaffung der befristeten Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund sowie freie Tage für ver.di-Mitglieder.

Die ver.di-Tarifkommission wird das Ergebnis der 1. Verhandlung am 15.12.2016 bewerten, bevor es dann mit der 2. Verhandlung am 09.01.2017 in Düsseldorf weitergeht.

Informationen der Gewerkschaft ver.di in NRW....
Präsentation zu den Forderungen der Gewerkschaft ver.di und den Ergebnissen der 1. Verhandlung....

Informationen der AWO-Arbeitgeber in NRW....



  • Forderungen zur aktuellen Tarifrunde beschlossen
Datum:26.10.2016 - 16:00
Autor: Admin
Links: nicht verfügbar

Die Tarifkommission der Gewerkschaft ver.di hat für die AWO-Unternehmen in NRW die Forderungen beschlossen. Ziele der diesjährigen Tarifrunde, die vorausschtlich bis in das nächste Jahr reichen wird, sind Verbesserungen der Einkommen (vor allem in den Entgeltgruppen 1-9) sowie sichere Arbeitsverhältnisse durch eine erhebliche Einschränkung der Befristungen. Wieviel davon die Gewerkschaft durchsetzen kann hängt letztendlich - wie immer - von der Einsatz- und Streikbereitschaft der Beschäftigten und von der Zahl der ver.di-Mitglieder in den zahlreichen Unternehmen der AWO in NRW ab. Die denken natürlich auch an den Bonus, der auch bei der diesjährigen Tarifrunde eine wichtige Rolle spielen soll. Gefordert werden - wie bei den bisherigen Tarifrunden - zusätzliche freie Tage für ver.di-Mitglieder.

Download des ersten Infos der Gewerkschaft ver.di zur diesjährigen Tarifrunde....





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